[Karneval der Rollenspielblogs] Artefakte, ein Spaß für jedes Setting! – Gedanken zur Verwendung von Artefakten

Hier ist er nun, mein eigener, frischer Rollenspielblog! Und was bietet sich als Einstand besser an, als sich am blogumgreifenden RSP-Karneval zu beteiligen!

Artefakte sind natürlich ein ausgezeichnetes Thema, für eigentlich jedes Rollenspiel! Neben dem was man so allgemein als im Rollenspiel als Artefakt bezeichnet, d.h. mächtige Gegenständen mit magischer oder göttlicher Macht, wie sie in Pulp-, Horror- und Fantasy-Systemen regelmäßig vorkommen, kann man Artefakte anderer Art in fast jedes Setting einbauen!

In der Science Fiction z.B. findet sich oft vergessene Technologie als Thema. In fiktiven Welten, welche einen zivilisatorischen und/oder technischen Rückschlag der Menschheit beinhalten, ist dies natürlich besonders leicht. Das Universum von Warhammer 40.000 ist da wohl das beste Beispiel. Technologie wird mystifiziert und kaum noch verstanden. Es gibt eine Priesterschaft, welche die Technik verehrt und nach verlorenen Errungenschaften sucht. Dabei sind wiedererlangte Erfindungen i.d.R. auf dem gleichen Level wie die aktuelle. Mit den STKs (Standard-Technologie-Einheiten) gibt es sogar so etwas wie den heiligen Gral unter den technologischen Artefakten.

Aber auch Sci-Fi-Welten mit einer positiveren Weltsicht können diese Art von Artefakten beinhalten. Star Trek: TNG bot so eines in der Folge „Das Pegasus Projekt“ (Staffel 7, Folge 12). Hier geht die Besatzung der USS Enterprise auf eine geheime Mission, um eine experimentelle (und illegale) Tarnvorrichtung wiederzuerlangen, die Jahre zuvor bei einer Meuterei verlorenging.

Auch in sehr realitätsnahe Settings kann man Artefakte einfügen. Hier bietet sich das Artefakt nach regulärem, archäologischem Verständnis an. Allerdings wird es hier wahrscheinlich eher zum MacGuffin werden. Man könnte ein Gruppe aus Polizei- oder Zollermittlern nach einer Gruppe von Artefaktschmugglern fahnden lassen. Oder wenn man gerne Krimis spielt, dann ist vielleicht das unersetzliche Familienerbstück verschwunden…

Das waren jetzt nur ein paar kurze Gedanke, mit denen ich zum Ausdruck bringen wollte, dass „Artefakt“ ein wirklich universell einsetzbares Instrument ist!

Der wahre Spaß, so sehe ich das zumindest, beginnt aber da, wo dem Artefakt eine tiefere, mythische Bedeutung innewohnt. Davon möchte ich aber in einem anderen Artikel schreiben.

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